Markus Klaumann

Markus Klaumann

Markus Klaumann, Staatlich anerkannter Diplom-Sozialarbeiter, Zertifizierter Verfahrensbeistand, Mediator, Dozent


Jahrgang 1968

  • Staatlich anerkannter Diplom-Sozialarbeiter
  • Zertifizierter Verfahrensbeistand (LVR)
  • Mediator (LS e.V.)

Lebenslauf
Studium der Sozialarbeit an der FH Köln
Staatliche Anerkennung beim Erzbistum Köln
Langjährige Tätigkeit als Diplom-Sozialarbeiter des Allgemeinen
Sozialen Dienstes auf dem Jugendamt
Seit 01.09.2004 selbständig als Verfahrensbeistand und Mediator sowie Dozent als auch Referent für Jugendhilfe und Kindschaftsrecht

Schwerpunkte meiner Arbeit auf dem Jugendamt:
Trennungs- und Scheidungsberatung
Beratung in Sorgerechtsangelegenheiten
Erziehungsberatung
Erstellung einer Diagnose bei Familienkrisen mit anschließender Indikation
Soziale Trainingskurse

Schwerpunkte meiner Arbeit seit meiner Selbständigkeit:(Erziehungsbeistandschaften; Clearings und Kriseninterventionen für die umliegenden Jugendämter bis 2009)
Verfahrensbeistandschaften gem. § 158 Abs. 4 Satz 3 FamFG als Interessenvertreter – Anwalt der Kinder – in einem familiengerichtlichen Verfahren seit 2004
Mediation gem. § 156 FamFG im (außer-)gerichtlichen Verfahren und gem. § 158 Abs. 4 Satz 3 FamFG : Hinwirken auf eine einvernehmliche Lösung zum Wohle der Kinder

Dozent / Referent für Jugendhilfe und Kindschaftsrecht

Arbeitsphilosophie:
Im Vordergrund meiner Arbeit stehen das Kind und dessen Wohlbefinden. Mein angestrebtes Ziel ist es, in die Gefühls- und Lebenswelt des Kindes vorzudringen, um im Anschluss daran die Eltern und die am Verfahren beteiligten Erwachsenen für die Nöte und Bedürfnisse der Kinder zu sensibilisieren. Dazu gehört auch, Eltern für eine konstruktive, dem Kindeswohl angemessene Lösungsstrategie zu gewinnen, um weitere seelische Schäden von den Kindern abwenden zu können.

Als zertifizierter Mediator begleite ich Eltern bzw. die Verantwortlichen eines Verfahrens in einem Prozess, den sie in erster Linie – mit meiner fachlich reflektierenden Unterstützung – selbst zu gestalten und zu verantworten haben. Ziel dabei ist es, lösungsorientiert auf eine einvernehmliche Regelung hinzuwirken. Sollte dies nicht gelingen, werden meine Eindrücke und Einschätzungen ans Gericht weitergeleitet, das dann auf dieser Basis eine Entscheidung treffen kann.

Bei möglichen Kindeswohlgefährdungen gehe ich in meiner Arbeit sehr gewissenhaft und fachlich fundiert vor, wobei sowohl die gesetzlichen Bestimmungen – gerade im Hinblick auf den § 8 a Abs. 3 SGB VIII; §§ 1666 f. BGB; Art. 6 Abs. 3 GG; § 157 FamFG – berücksichtigt als auch meine jahrelange Berufserfahrung (seit 1997 im Bereich Kindewohlgefährdung tätig) in die jeweiligen Beurteilungen der jeweiligen Familiensache mit einfließen.

Aus mittlerweile 21 Berufsjahren profitiere ich von der kollegialen Zusammenarbeit mit vielen, engagierten Fachkräften und der positiven Unterstützung sowohl der umliegenden Familiengerichte als auch des Oberlandesgerichtes Düsseldorf. Das zeigt sich u.a. dadurch, dass meine Arbeit die Wertschätzung erhält, die es mir wiederkehrend ermöglicht, die Rechte und Interessen von Kindern so zu vertreten, wie ich es für erforderlich halte. Als Idealist der sozialen Arbeit versuche ich, den Spagat hinzubekommen, kompromisslos für die Rechte der Kinder einzutreten und dennoch den weiteren, an den familiengerichtlichen Verfahren Beteiligten respektvoll entgegenzutreten. Dabei lässt es sich nicht immer vermeiden, dass engagiertes, authentisches Einsetzen für Kinderrechte auch polarisieren kann – besonders im Zusammenhang mit fachlich intransparenten Arbeitsweisen oder mangelnder Selbstreflexion des Gegenübers.

In meiner Arbeit ist mir stets daran gelegen, transparent zu agieren und für ideelle Werte einzustehen. Das Gespräch ist dabei ein gutes Instrument, die Sichtweisen anderer zu verstehen und die eigenen zu transportieren.